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Verknappung von Baumaterialien : Möglichkeit auf Kurzarbeit muss über den Monat Juni hinaus erhalten bleiben

Die Verknappung von Rohstoffen und Baumaterialen, gekoppelt an einen massiven Preisanstieg, spitzt sich zu. Der Kreis der betroffenen Unternehmen weitet sich, ebenso wie die Anzahl der Bauvorhaben, die von dem Phänomen betroffen sind.

Am vergangenen Freitag traf die Fédération des Artisans Mittelstandsminister Lex Delles, um ihn über die aktuelle Situation und deren mögliche Entwicklung zu informieren.

Auch wenn der Druck auf dem Holzmarkt im Moment besonders hoch ist, sind von Stahl, über Kunststoffprodukte bis hin zum Isoliermaterial und Beton alle Materialien und Rohstoffe betroffen.

Während viele Unternehmen die Situation mehr oder weniger handhaben können, und auch weil die meisten Kunden Verständnis zeigen, und verlängerte Lieferzeiten und punktuelle Preisanpassungen akzeptieren, bleibt die Entwicklung der Lage weiterhin unklar.

In den Augen der Fédération des Artisans, besteht das Risiko, dass die Situation nach dem Kollektivurlaub im Herbst kippen wird, wenn alle Reserven aufgebraucht sind.

Angesichts dieser außergewöhnlichen Situation schlägt die Fédération vor, dass die Sonderregelung im Bereich der Kurzarbeit aus dem Monaten Mai und Juni bis auf weiteres verlängert wird. Auch wenn es bis jetzt nur wenige Betriebe von der Kurzarbeit Gebrauch machen, müsse man bereits heute die entsprechenden Maßnahmen in die Wege leiten, um später nicht den Ereignissen überholt zu werden.

Hier handelt es sich um gesunde Betriebe, mit gut gefüllten Auftragsbüchern, die wegen Problemen in ihrer Lieferketten vor massiven Problemen stehen. Es gilt jetzt gemeinsam mit der Politik, Wege zu finden, gesunde Unternehmen und Arbeitsplätze zu erhalten, bis sich die Situation wieder normalisiert.

Am vergangenen Montag trafen sich Vertreter der Fédération des Artisans, der Fédération des Entreprises de Construction, des Groupement des Entrepreneurs und der Chambre des Métiers mit Infrastrukturminister François Bausch um die Auswirkungen auf öffentliche Ausschreibungen und Bauvorhaben zu diskutieren. Auch hier gilt es angesichts dieser außergewöhnlichen Situation angepasste Lösungsansätze zu finden, die es den Unternehmen erlauben, diese Phase zu überbrücken.

Auf Ebene des CRTIB wird eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, um die Preisrevisionsformel den aktuellen Gegebenheiten anzupassen. Hier geht es darum, den betroffenen Unternehmen schnellstmöglich einen Vorschuss auf künftige Preisanpassungen auszahlen zu können.

Infrastrukturminister Bausch sicherte den Unternehmen zu, dass die Fertigstellungsfristen auf öffentlichen Baustellen verlängert werden sowie, dass bis auf weiteres keine Verzugsstrafen ausgesprochen werden.


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