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02/04/2020

Wo steht das Handwerk, wie geht es weiter?

Wo steht das Handwerk im Kontext der Covid-19 Pandemie und wie geht es weiter? Mit dieser Lageeinschätzung beschäftigte sich der Vorstand der Fédération des Artisans, der am heutigen Donnerstag via Telekonferenz zusammentrat.

Spätestens seit dem 20. März sind die meisten handwerklichen Aktivitäten untersagt und sämtliche Baustellen im Land unterbrochen. Von den rund 8.000 Handwerksunternehmen sind schätzungsweise 80 Prozent geschlossen. Von den 94.000 Beschäftigten des Sektors befinden sich ebenfalls 80 Prozent in Kurzarbeit oder beziehen zurzeit andere Ersatzleistungen.

In Zeiten dieses nationalen Ausnahmezustands unterstützt die Fédération des Artisans die Entscheidungen der Regierung, die weitreichende Maßnahmen beschlossen hat, um den sanitären Notstand in den Griff zu bekommen, ohne die Kapazitäten in den Krankenhäusern zu überlasten.

Parallel hat die Regierung Maßnahmen beschlossen um die potenziell verheerenden Auswirkungen auf die Unternehmen und deren Mitarbeiter abzufedern.

Über Kurzarbeit, die Stundung von Sozialabgaben und Steuern und durch die zur Verfügung gestellten Finanzhilfe, Kredite und Garantien ist für die meisten Unternehmen der unmittelbare Konkurs abgewendet. Die Fédération des Artisans begrüßt die Möglichkeiten der Kurzarbeit, welche es den meisten Unternehmen ermöglicht, überhaupt Löhne und Gehälter auszuzahlen. Probleme gibt es noch bei der 5.000 Euro-Direkthilfe für Kleinstunternehmer, deren Inanspruchnahme in den Augen der Fédération des Artisans zu restriktiv gehandhabt wird, was seitens vieler Unternehmer und Selbstständiger zu großer Frustration führt.

Die Fédération des Artisans schlägt zudem vor, dass staatliche Bauträger und Gemeinden für handwerkliche Arbeiten, die geleistet wurden, schnell und unbürokratisch offene Rechnungen begleichen.

Allgemein geht der Aufruf an alle Akteure Rechnungen zu begleichen, damit Liquiditäten weiterhin fließen können.

Die Fédération des Artisans steht im ständigen Kontakt zur Regierung, um die Umsetzung der Maßnahmen zu begleiten, Rückmeldungen aus den Unternehmen zu liefern und die Situation laufend neu zu bewerten.

Exit-Strategie muss stehen, wenn die sanitäre Krise abflaut

Sobald es die sanitäre Lage erlaubt und es absehbar ist, dass die Notaufnahmen nicht überlastet werden, müssen die Arbeiten schrittweise unter adäquaten Sicherheitsbedingungen wieder anlaufen können.

Erste Überlegungen darüber, unter welchen Sicherheitsbedingungen handwerkliche Arbeiten demnächst wieder anlaufen können, werden zurzeit in der Fédération des Artisans geführt. Auf diese Art sind die Betriebe bestmöglich vorbereitet, wenn Regierung und Gesundheitsexperten grünes Licht geben. 

Für die Fédération des Artisans ist es klar, dass der Kampf gegen das Virus und für die wirtschaftlichen Grundlagen und Arbeitsplätze parallel geführt werden muss, um den langfristigen Schaden für das Land so gering wie möglich zu halten.

Stresstest für Unternehmen und Beschäftigung kommt nach der sanitären Krise

Während die Wirtschaft in weiten Teilen im künstlichen Koma liegt, sind sich die Vorstandsmitglieder einig, dass der eigentliche Stresstest für die Unternehmen erst nach Beendigung der sanitären Krise einsetzen wird. Während die Einnahmen wegbrechen, laufen die Kosten für die Unternehmen größtenteils weiter. Die jetzt gewährten Hilfen und Kredite müssen mittel- und langfristig zurückgezahlt und die Stundungen der Steuer und sozialen Abgaben müssen noch dieses Jahr beglichen werden.

Je nach Dauer des wirtschaftlichen Lockdowns riskiert dies auch für gesunde Unternehmen kritisch zu werden. Der wirtschaftliche Ausnahmezustand wird noch eine ganze Weile bestehen bleiben und das Handwerk hofft, dass die Solidarität mit den Unternehmen und deren Mitarbeitern die sanitäre Krise überdauern wird.

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En 2015, la CNS nous impose un agrément, sans aucune concertation préalable.

Face à cette décision unilatérale, une première réunion entre tous les prestataires s’impose. Où, qui, comment, pourquoi ? Autant de questions sans réponses à ce moment-là. Nous n’étions pas représentatifs.

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Guy Lejeune | Gérant d’Audièse et Président de la Confédération des Métiers de la Santé a.s.b.l.