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14/11/2016

Rifkin-Strategie vorgestellt: Eine Revolution im digitalen Wasserglas oder der Startpunk eines neuen Businessmodels für Luxemburg?

Der Wirtschaftsminister und der Gastgeber IMS (Inspiring More Sustainability) haben alles aufgefahren, was man braucht um in Luxemburg aus einer Konferenz ein Event zu machen.

Abgedunkelte Luxexpo, die Newslady Mariette Zenners als Moderatorin, ein Parkett auf dem Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft fast 1zu1 abgebildet war und ein Mann, der erstens eine Vision hat und es zweites versteht diese eindrucksvoll in Szene zu setzen.

Jeremy Rifkin versteht sein Handwerk. Daran besteht kein Zweifel. Er nimmt den Klimawandel und dessen Auswirkungen, die heute wohl von keinem mehr ernsthaft geleugnet werden können, als dramaturgischen Ausgangspunkt um für einen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Paradigmenwechsel zu plädieren. Wachstum und Produktivität kommen nicht mehr nur dadurch zustande, dass Unternehmen ihre Produktion und damit den Ressourcenverbrauch ausweiten und Verbraucher mehr konsumieren, sondern indem Menschen über das Internet auf zahlreichen Ebenen direkt miteinander verbunden werden.

Über das Internet, das in Zukunft als Kommunikation, Energie und Produktionsplattform dienen wird, soll die „Shared Economy“ die kapitalistische Marktwirtschaft über die kommenden Generationen sukzessiv und friedlich ablösen. In dieser Null-Grenzkosten-Gesellschaft ist der Produktionsprozess kollaborativ und die Früchte dieser Arbeit werden mit Allen geteilt. Es ist eine Geschichte so alt wie die Menschheit und deshalb wahrscheinlich aus so attraktiv und inspirierend.

Inspirieren ließ sich auch Wirtschaftsminister Etienne Schneider, der wie schon so manch andere Regierung in Europa Rifkin als Berater engagiert hat. Die Regierung ging aber einen Schritt weiter, als sich nur beraten zu lassen. Gemeinsam mit Vertretern aus Wirtschaft und der Zivilgesellschaft entstand über die vergangenen 15 Monate ein vollständiges, sektorenübergreifendes Wirtschaftsmodell, das für qualitatives Wachstum und Lebensqualität im staugeplagten und dem Siedlungsdruck ausgelieferten Luxemburg sorgen soll.

Die Strategie umfasst die Bereiche, Energie, Mobilität, Bauen, Finanzen, Industrie, Lebensmittherstellung und Smart- resp. Circular Economie sowie die daraus abzuleitenden Konsum- und Sozialmodelle. Der Prozess muss nun in die Breite gehen. Das 475seitige Strategiepapier liegt auf dem Tisch und es ist wohl an den einzelnen Stakeholdern Stellung zu beziehen.

Wirtschaftsminister Schneider kündigte bereits an, dass die Diskussion in eine parlamentarische Debatte münden wird, wo dann über eine politische Weichenstellung diskutiert werden kann. Die Rifkin-Strategie wirft natürlich genau so viele Fragen auf wie sie Antworten gibt. Wenn man sich als Land mit Haut und Haaren einem Strategieexperiment verschreibt, sollte man sich so sicher wie möglich sein, dass das Ganze wenigstens in die richtige Richtung geht, sonst hat man schnell einen Berg erklommen, den sonst keiner besteigen möchte. Doch Rifkin operiert nicht im luftleeren Raum. Die Megatrends der fortschreitenden Digitalisierung und der energetischen Neuausrichtung scheinen sich zu festigen.

Ob die Rifkin das einzig mögliche Szenario darstellt, um diesen komplexen und vielschichtigen Entwicklungen zu begegnen kann dahingestellt werden. Es ist jedenfalls eine Diskussionsgrundlage. Vielleicht geht es dem Wirtschaftsminister auch nicht darum bereits eine vollständige Roadmap vorzulegen, sondern die Diskussionen zu kanalisieren und in eine Richtung zu lenken, in der sie politisch wieder gestaltbar werden. Denn endlose Grabenkämpfe über Wirtschaftsmodelle von vorgestern, sind mit Sicherheit auch keine Lösung.

Fédération des Artisans

Christian Reuter

T: 424511-28

E: c.reuter@fda.lu

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En 2015, la CNS nous impose un agrément, sans aucune concertation préalable.

Face à cette décision unilatérale, une première réunion entre tous les prestataires s’impose. Où, qui, comment, pourquoi ? Autant de questions sans réponses à ce moment-là. Nous n’étions pas représentatifs.

Nous nous sommes alors tournés vers la Fédération des Artisans et avons profité de la réforme pour créer notre propre fédération. J’en suis devenu le président.

Un sujet sensible nous préoccupait particulièrement : le besoin d’optimiser la procédure de prise en charge. Nous avons entamé les premières discussions avec les différentes autorités (le ministère de la Santé, la CNS, l’UEL, la Société ORL, etc.).

Aujourd’hui, nous sommes représentatifs et surtout devenus incontournables dans ces discussions. Grâce à nos conseillers et à la structure opérationnelle de la fédération, nous sommes parvenus à implémenter une procédure de prise en charge qui répond désormais aux besoins de chacun.

Mais adhérer à la Fédération des Artisans, c’est aussi, au travers des différents meetings, s’ouvrir à de nouveaux réseaux, et surtout se sentir encadrés, informés et soutenus par une équipe pluridisciplinaire.

Guy Lejeune | Gérant d’Audièse et Président de la Confédération des Métiers de la Santé a.s.b.l.