Actualités

11/05/2016

Informationsversammlung der Fédération des Artisans zur Arbeitszeitregelung : Betriebe lehnen Flexibilisierungsmodell der Regierung ab

In der Diskussion rund um die Neugestaltung der Arbeitszeit ging es sehr viel um Politik und sogar um Parteipolitik und sehr wenig um die Sache an sich. Wie so oft in letzter Zeit, wenn Sachfragen auf nationaler Ebene im Rahmen des „Sozialdialog“ geregelt werden sollen.

Um die Unternehmen über den Regierungsentschluss ins Bild zu setzen, lud die Fédération des Artisans gestern kurzfristig zu einer Informationsversammlung ein, zu der sich über 100 Unternehmer und Unternehmerinnen einfanden. Nach einer detaillierten Präsentation des Verhandlungsverlaufs und des Modells für das sich die Regierung entschieden hat, war das Fazit der mittelständischen Unternehmer einstimmig:

„Das ist nicht die Flexibilisierung die uns versprochen wurde, und das ist kein Modell mit dem wir in unseren Unternehmen zusammen mit unseren Mitarbeitern die Arbeitszeit und die Betriebsorganisation im Interesse beider Parteien in Einklang bringen können.“

In einzelnen Stellungnahmen bedauerten die Unternehmer, dass obwohl Gewerkschaften im der täglichen Zusammenarbeit keine Rolle spielen nun Unternehmen und Mitarbeiter ein Gewerkschaftsmodell aufgezwungen bekommen:

„Meine Mitarbeiter wollen mehr arbeiten und verdienen, jetzt muss ich ihnen Urlaub anbieten, den sie nicht wollen“.

Allgemein zeigten sich die Unternehmer und Unternehmerinnen enttäuscht, dass sämtliche Regierungsparteien mittelständischen Betrieben so wenig Vertrauen gegenüber brächten. In den kommenden Wochen wird die Fédération des Artisans eine Umfrage bei den Handwerksunternehmen durchführen um sich ein komplettes Bild über den Impakt der Regierungsentscheidung zu machen.

Insgesamt werden die Unternehmen gezwungenermaßen bei ihrer minimalen Referenzperiode von einem Monat bleiben. (Deutschland hat 12 Monate, Belgien 6 Monate, der Rest von Europa 4 Monate wie es die Direktive vorsieht). Von einer Entscheidung im Sinne der Produktivität, wie es von der Regierung verbindlich zugesagt wurde kann also keine Rede sein.

Author:

Articles récents

Budget27
Shopping Basket

En 2015, la CNS nous impose un agrément, sans aucune concertation préalable.

Face à cette décision unilatérale, une première réunion entre tous les prestataires s’impose. Où, qui, comment, pourquoi ? Autant de questions sans réponses à ce moment-là. Nous n’étions pas représentatifs.

Nous nous sommes alors tournés vers la Fédération des Artisans et avons profité de la réforme pour créer notre propre fédération. J’en suis devenu le président.

Un sujet sensible nous préoccupait particulièrement : le besoin d’optimiser la procédure de prise en charge. Nous avons entamé les premières discussions avec les différentes autorités (le ministère de la Santé, la CNS, l’UEL, la Société ORL, etc.).

Aujourd’hui, nous sommes représentatifs et surtout devenus incontournables dans ces discussions. Grâce à nos conseillers et à la structure opérationnelle de la fédération, nous sommes parvenus à implémenter une procédure de prise en charge qui répond désormais aux besoins de chacun.

Mais adhérer à la Fédération des Artisans, c’est aussi, au travers des différents meetings, s’ouvrir à de nouveaux réseaux, et surtout se sentir encadrés, informés et soutenus par une équipe pluridisciplinaire.

Guy Lejeune | Gérant d’Audièse et Président de la Confédération des Métiers de la Santé a.s.b.l.