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11/06/2015

Fédération des Artisans und Chambre Immobilière gegen eine Abschaffung des superreduzierten Mehrwertsteuersatzes bei der Schaffung von Mietwohnraum

Die Fédération des Artisans ist der Dachverband der 52 Fachverbände des Handwerks. 6.300 klein – und mittelständische Handwerksunternehmen beschäftigen 80.000 Mitarbeiter.
 
In der Rede zur Lage der Nation hat Premierminister Xavier Bettel die Abschaffung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes im Bereich des Mietwohnraumes in Aussicht gestellt.
 
Die Fédération des Artisans sieht es als sehr wahrscheinlich an, dass sich die Investitionen und damit auch das Bauvolumen in Folge der Steuerhöhung rückläufig entwickeln werden. Dies stehe im Gegensatz zur Regierungspriorität zusätzlichen Wohnraum zu schaffen.
 
Gehe man von der Rechnung aus, dass eine Investition von 100.000 Euro ein Arbeitsplatz im Bau absichert, wird der Plan der Regierung auch negative Auswirkungen auf die Beschäftigung in der Baubranche nach sich ziehen.
 
Beschwichtigungsversuche der Regierung hält man im Handwerk für unangebracht. Der luxemburgische Wohnungsmarkt zeichnet seit Jahren dadurch aus, dass die Nachfrage an Wohnraum viel höher ist als das Angebot. Ein sicheres Indiz dafür ist z.B. der hohe Preis von Altbauten im Vergleich zu Neubauten. Im Ausland würden Altbauwohnungen rund um die Hälfte billiger verkauft als neuer Wohnraum. In Luxemburg erreiche der Quadratmeterpreis im Altbau 89 Prozent des Neubaus.
 
Eine Steuererhöhung auf einem solchen Überhitzten Markt werde unweigerlich zu einer weiteren Verteuerung des Mietwohnraumes führen.
 
Als weitere negative Konsequenz für die mittelständische Bauwirtschaft ist mit einem drastischen Anstieg der Schwarzarbeit zur rechnen.
 
Anstatt ausschließlich die 1.200 Mietwohnungen zu belasten, die jedes Jahr geschaffen werden, wäre es in den Augen der Fédération des Artisans sicherlich sinnvoller über die Grundsteuer der 200.000 bestehenden Wohnungen nachzudenken, wenn man Wohnraum schon steuerlich stärker belasten möchte.

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En 2015, la CNS nous impose un agrément, sans aucune concertation préalable.

Face à cette décision unilatérale, une première réunion entre tous les prestataires s’impose. Où, qui, comment, pourquoi ? Autant de questions sans réponses à ce moment-là. Nous n’étions pas représentatifs.

Nous nous sommes alors tournés vers la Fédération des Artisans et avons profité de la réforme pour créer notre propre fédération. J’en suis devenu le président.

Un sujet sensible nous préoccupait particulièrement : le besoin d’optimiser la procédure de prise en charge. Nous avons entamé les premières discussions avec les différentes autorités (le ministère de la Santé, la CNS, l’UEL, la Société ORL, etc.).

Aujourd’hui, nous sommes représentatifs et surtout devenus incontournables dans ces discussions. Grâce à nos conseillers et à la structure opérationnelle de la fédération, nous sommes parvenus à implémenter une procédure de prise en charge qui répond désormais aux besoins de chacun.

Mais adhérer à la Fédération des Artisans, c’est aussi, au travers des différents meetings, s’ouvrir à de nouveaux réseaux, et surtout se sentir encadrés, informés et soutenus par une équipe pluridisciplinaire.

Guy Lejeune | Gérant d’Audièse et Président de la Confédération des Métiers de la Santé a.s.b.l.