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22/09/2022

Debriefing der Tripartite mit Michel Reckinger

Sehr geehrte Damen und Herren,

Die Tripartite hat eine grundsätzliche Einigung aller Teilnehmer – Regierung, Arbeitgeber und Gewerkschaften – auf ein Maßnahmenpaket zur Bewältigung der aktuellen Krise erzielt. Auf Arbeitgeberseite muss man zugeben, dass die Einigung etwas schwer zu vermitteln ist, obwohl die Lage der luxemburgischen Wirtschaft, die in den Strudeln eines Krieges vor unserer Haustür, den Auswirkungen der Energiekrise und den weltweiten wirtschaftlichen Unruhen gefangen ist, zwar eine strukturellere Antwort verdient hätte als eine Preismanipulation mit dem Effekt einer erheblichen Dämpfung der Inflation und der damit verbundenen Lohnindexierung, aber die Regierungsparteien waren offensichtlich nicht bereit, die Wähler ein Jahr vor den vor uns liegenden Wahlterminen zu brüskieren.

Die im Unternehmensverband UEL (Union des Entreprises) zusammengeschlossenen Arbeitgeber waren daher wenig begeistert, als sie sich bereit erklärten, die Solidaritätskarte zu spielen, und dem am späten Dienstagabend vorgelegten Paket grundsätzlich zustimmten.

Solidarität, weil die Maßnahmen es den Haushalten und einer großen Zahl von Unternehmen ermöglichen, von den direkten Auswirkungen der Energiepreise verschont zu bleiben, indem die Preise für Strom, Gas und Heizöl stabilisiert werden.

Solidarität, weil die Maßnahmen – durch die Verlangsamung der Indexentwicklung – eine Verschiebung der geplanten Fälligkeitstermine der nächsten Indextranchen und eine Verringerung ihrer voraussichtlichen Anzahl von 4 auf 2 ermöglichen, was nicht ohne Auswirkungen auf die Ergebnisse der Unternehmen bleiben wird.

Solidarität schließlich aufgrund eines Versprechens des Premierministers auf der Pressekonferenz:

“Da er der Meinung ist, dass sich die Wirtschaft nicht 3 Tranchen in 1 Jahr leisten kann, verpflichtet sich die Regierung, eine eventuelle 3. Tranche für die Unternehmen zu übernehmen”.

 Wir werden Gelegenheit haben, uns auf unserer außerordentlichen General- und Delegiertenversammlung am kommenden Freitag, zu der Sie ab 17.00 Uhr herzlich eingeladen sind, über das Thema auszutauschen. Unser Vizepräsident und UEL-Präsident Michel Reckinger wird seine Ansichten zu dem Abkommen darlegen, und Sie werden Gelegenheit haben, uns vor dem nächsten Treffen mit der Regierung, das für kommenden Mittwoch angesetzt ist, Ihre Eindrücke mitzuteilen.

Nach seiner Präsentation wird der Minister für Energie und Raumordnung Claude Turmes die Gelegenheit haben, seine Ansichten zur Energiewende und der Rolle des Handwerks dabei darzulegen.

KOMMEN SIE ZAHLREICH!

Romain Schmit

Secrétaire général

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En 2015, la CNS nous impose un agrément, sans aucune concertation préalable.

Face à cette décision unilatérale, une première réunion entre tous les prestataires s’impose. Où, qui, comment, pourquoi ? Autant de questions sans réponses à ce moment-là. Nous n’étions pas représentatifs.

Nous nous sommes alors tournés vers la Fédération des Artisans et avons profité de la réforme pour créer notre propre fédération. J’en suis devenu le président.

Un sujet sensible nous préoccupait particulièrement : le besoin d’optimiser la procédure de prise en charge. Nous avons entamé les premières discussions avec les différentes autorités (le ministère de la Santé, la CNS, l’UEL, la Société ORL, etc.).

Aujourd’hui, nous sommes représentatifs et surtout devenus incontournables dans ces discussions. Grâce à nos conseillers et à la structure opérationnelle de la fédération, nous sommes parvenus à implémenter une procédure de prise en charge qui répond désormais aux besoins de chacun.

Mais adhérer à la Fédération des Artisans, c’est aussi, au travers des différents meetings, s’ouvrir à de nouveaux réseaux, et surtout se sentir encadrés, informés et soutenus par une équipe pluridisciplinaire.

Guy Lejeune | Gérant d’Audièse et Président de la Confédération des Métiers de la Santé a.s.b.l.