Die Fédération des Artisans hielt ihre ordentliche Generalversammlung am 11. Juni 2026 in Luxemburg ab. Im Mittelpunkt stand eine klare Botschaft: Das Handwerk braucht eine starke gemeinsame Stimme, die die Interessen der Betriebe konsequent vertritt und ihre Realität in die politischen und administrativen Entscheidungsprozesse einbringt.
In einem Umfeld, das von der Krise im Bauwesen, zunehmender Bürokratie, Fachkräftemangel, Diskussionen über Arbeitszeitorganisation, Absentismus, ITM, Energiewende und Mindestlohn geprägt ist, übernimmt die Fédération des Artisans eine zentrale Rolle. Sie bündelt die Anliegen der Betriebe, formuliert gemeinsame Positionen und setzt sich für Regeln ein, die in der Praxis anwendbar bleiben. Sie bündelt die Anliegen der Betriebe, formuliert gemeinsame Positionen und setzt sich für Regeln ein, die in der Praxis anwendbar bleiben.
Diese Arbeit ist konkret. In den vergangenen zwölf Monaten nahm die Fédération an mehr als 500 externen Sitzungen mit Ministerien, Verwaltungen, Arbeitgeberorganisationen, Gewerkschaften und weiteren Partnern teil. Gleichzeitig begleitete sie mehr als 250 Sitzungen der angeschlossenen Berufsverbände und führte rund 7.500 direkte Kontakte mit Mitgliedsbetrieben über ihre Berater und Mitarbeiter. rund 7.500 direkte Kontakte mit Mitgliedsbetrieben über ihre Berater und Mitarbeiter.
Auch die Sichtbarkeit des Handwerks wurde weiter gestärkt. Über die FDA News, D’Handwierk, soziale Medien, Mitgliedervideos, Betriebsbesuche und den Podcast Komm mol an de Büro zeigt die Fédération, wer das Handwerk trägt: Unternehmerinnen und Unternehmer, die täglich Verantwortung übernehmen. Mit 113 Erwähnungen in der Presse war die Fédération auch im öffentlichen Diskurs deutlich präsent.
Ein weiterer Schwerpunkt war die Modernisierung der Dienstleistungen. Die neue Internetseite und der neue geschützte Mitgliederbereich sollen den Zugang zu praktischen Informationen erleichtern, die Sichtbarkeit der angeschlossenen Betriebe erhöhen und branchenspezifische Inhalte besser zugänglich machen. Ziel ist eine Mitgliedschaft, deren Nutzen im Alltag klarer, direkter und sichtbarer wird.
Mit dem Verbändeforum hat die Fédération zudem einen strategischen Prozess mit ihren angeschlossenen Verbänden angestoßen. Auf Basis einer Befragung von rund 250 Unternehmen wurden drei Prioritäten festgelegt: mehr interne Kohärenz, eine stärkere gemeinsame Stimme nach außen und der gezielte Ausbau der Dienstleistungen für die Mitglieder.
Die Generalversammlung 2026 bestätigt damit den Anspruch der Fédération des Artisans: näher an den Betrieben, klarer in der Kommunikation und stärker in der Interessenvertretung. In einem immer komplexeren Umfeld braucht das Handwerk eine Organisation, die zuhört, bündelt und handelt. Genau diese Rolle will die Fédération weiter ausbauen: für praxistaugliche Regeln, unternehmerische Freiheit und die Anerkennung der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leistung des Handwerks.



