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19/11/2021

Arbeitsbeziehungen, Klima und Wohnungsbau

Außerordentliche Generalversammlung der Fédération des Artisans

Arbeitsbeziehungen, Klima und Wohnungsbau

 

Arbeitsbeziehungen, Klima und Wohnungsbau waren die zentralen Themen, die die Delegierten der Fédération des Artisans anlässlich der gestrigen außerordentlichen Generalversammlung beschäftigten.

 

Arbeitsbeziehungen: Auf zunehmende Flexibilität reagieren können

 

Die Regierung hat weitere Flexibilisierungsmöglichkeiten für Arbeitnehmer in Aussicht gestellt. Recht auf Teilzeitarbeit, Elternurlaub plus, Recht auf Bildungsurlaub (…). Um diese Entwicklungen zu begleiten, muss in den Augen der Fédération des Artisans die politische Diskussion um die Arbeitszeitorganisation wieder aufgenommen werden, damit die Unternehmen ihrerseits die Chance erhalten, ihre Arbeitsläufe in Zukunft noch zu gewährleisten. 

 

Statut der Selbständigen: Zweiklassengesellschaft abschaffen

 

Die Pandemie hat gezeigt, dass Selbständige in den Bereichen Sozialversicherung und Arbeitsrecht, im Vergleich zu Arbeitnehmern, massiv benachteiligt werden. Die Berufskammern haben der Regierung konkrete Vorschläge unterbreitet, um eine Gleichstellung der Statute herzustellen. Die Fédération des Artisans erinnert daran, dass tausende Selbständige sich hier ein konkretes Handeln der Regierung erwarten.

 

Klima: Handwerk ist Partner, möchte aber auch Planungssicherheit

 

Luxemburg hat sich für die kommenden Jahre ehrgeizige Klimaziele gesteckt. Das Handwerk ist ein wichtiger Partner, um die Klimawende bei den Kunden umzusetzen. Was bis jetzt aber fehlt, ist ein konkreter Maßnahmen- und Investitionsrahmen, der es vor allem mittelständischen Unternehmen erlauben wird, diese Aufgaben zu stemmen. Um die Energiewende finanziell zu schultern, muss Luxemburg auch weiterhin für Investoren aller Art attraktiv bleiben.

 

Wohnungsbau: Baulandmobilisierung und Prozeduren

 

Die Fédération des Artisans unterstützt alle Maßnahmen der Regierung, die dazu dienen zusätzliches Bauland zu mobilisieren. Das gilt auch für die stärkere Besteuerung von Leerstand.

 

Aus der tagtäglichen Erfahrung des Handwerks heraus, wird die Regierung nicht um eine Beschleunigung und Verschlankung der Genehmigungsprozeduren herumkommen, wenn es ihr mit der Dynamisierung des Wohnungsbaues ernst ist. Ein dahingehender politischer Wille lässt sich jedoch nicht erkennen.

 

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En 2015, la CNS nous impose un agrément, sans aucune concertation préalable.

Face à cette décision unilatérale, une première réunion entre tous les prestataires s’impose. Où, qui, comment, pourquoi ? Autant de questions sans réponses à ce moment-là. Nous n’étions pas représentatifs.

Nous nous sommes alors tournés vers la Fédération des Artisans et avons profité de la réforme pour créer notre propre fédération. J’en suis devenu le président.

Un sujet sensible nous préoccupait particulièrement : le besoin d’optimiser la procédure de prise en charge. Nous avons entamé les premières discussions avec les différentes autorités (le ministère de la Santé, la CNS, l’UEL, la Société ORL, etc.).

Aujourd’hui, nous sommes représentatifs et surtout devenus incontournables dans ces discussions. Grâce à nos conseillers et à la structure opérationnelle de la fédération, nous sommes parvenus à implémenter une procédure de prise en charge qui répond désormais aux besoins de chacun.

Mais adhérer à la Fédération des Artisans, c’est aussi, au travers des différents meetings, s’ouvrir à de nouveaux réseaux, et surtout se sentir encadrés, informés et soutenus par une équipe pluridisciplinaire.

Guy Lejeune | Gérant d’Audièse et Président de la Confédération des Métiers de la Santé a.s.b.l.